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"MaZ, ich liebe dich!"
Autor
Clemens, Tanzania 11/12

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Name
Alisa Riebartsch 
Jahrgang
2017/2018
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AlisaRiebartsch
Ort
in Offinso Maase bei den
Orden
Schwestern des Unbefleckten Herzens Mariens
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: integrative Schule
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Name
Andrea Seitz 
Jahrgang
2014/2015
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Andrea-seitz
Ort
in Berekum bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Mädchenschule
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Name
Anja Klose 
Jahrgang
2012/2013
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Anja-klose
Ort
in Berekum bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Elisabeth Neumann 
Jahrgang
2011/2012
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Elisabeth-neumann
Ort
in Kumasi bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Schule
Erfahrungsbericht

Die kleinen Unterschiede

"Kleine Unterschiede finde ich immer noch täglich und ich stoße dabei manchmal an unüberwindbare Fronten, aber das macht mir selten noch was aus. Es ist im Gegenteil total spannend die Unterschiede immer wieder zu erkennen und zu versuchen sie zu verstehen. Man lernt Dinge, die man nie in Frage gestellt hat auf einmal in Frage zu stellen. Dinge, die man nie gut fand, lernt man langsam aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Hier ein Beispiel. Ein guter Freund von mir ist eine Person, die es mag in Situationen zu lachen, in denen ich nie lachen würde. Wenn man ihm etwas Schlimmes erzählt, wenn man krank ist oder etwas passiert ist, dann lacht er dich an. Er zieht kein trauriges Gesicht und bemitleidet dich nicht, sondern er will dass du wieder mit ihm lachen kannst. Er will erreichen, dass man auf eine schlechte Nachricht immer sofort sein fröhliches Gesicht sieht und an etwas Schönes denkt. Und meistens funktioniert das auch."

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Name
Hannah Sofie Ivens 
Jahrgang
2017/2018
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HannahSofieIvens
Ort
in Berekum bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Hannah Walter 
Jahrgang
2013/2014
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Hannah Walter2
Ort
in Berekum bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Mädchenschule
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Name
Jana Schmid 
Jahrgang
2014/2015
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Jana-schmid
Ort
in Offinso Maase bei den
Orden
Schwestern des Unbefleckten Herzens Mariens
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: integrative Schule
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Name
Jonas Röhling 
Jahrgang
2013/2014
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Jonas Roehling2
Ort
in Tamale bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Kindergarten und pastorale Arbeit
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Name
Judith Roth 
Jahrgang
2013/2014
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Judith Roth2
Ort
in Offinso Maase bei den
Orden
Schwestern des Unbefleckten Herzens Mariens
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: integrative Schule
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Name
Lisa Metken 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Kumasi bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Schule
Erfahrungsbericht

Zunächst brauchen die MaZler Hilfe

"Ich sollte unsere Köchin auf den Markt begleiten. So ein Wirrwarr wie auf diesem Central Market hatte ich vorher noch nie gesehen. Die reinste Menschenmasse, die sich entweder durch die engen Gassen quetschte oder dazwischen Fisch, Tomaten, Reis etc. verkaufte. Mir wurde am Anfang gesagt: einfach mit dem Strom gehen, aber entweder gab es keinen Strom oder ich war der Fels in der Brandung. Jedenfalls wurde ich von einem zum anderen geschubst, sodass ich mich nicht wirklich von der Stelle bewegen konnte. Irgendwann hat mich dann die Köchin an die Hand genommen und hinter sich hergezogen. Gott sei Dank! Als wir dann auf dem Rückweg waren, mussten wir erst mal unsere Trotro Station finden. Da sind keine Schilder angebracht auf denen steht " hier geht’s nach Wonoo". Dass heißt, man muss sich einfach durchfragen, welche Menschenschlange in Richtung Wonoo fährt und hoffen, dass jemand einem hilft. …"

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Name
Lukas Ehrmann 
Jahrgang
2014/2015
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Lukas-ehrmann
Ort
in Yapei bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Schule und pastorale Arbeit
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Name
Maria Bebber 
Jahrgang
2012/2013
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Maria-bebber
Ort
in Lungni bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Pastorale Arbeit und Landwirtschaft
Erfahrungsbericht

Priestermangel in Ghana

„Die Kirche in Lungni ist Teil des südlichsten Rektorats der Diözese
Yendi. Zu unserem Rektorat gehören 16 Außenstationen. Unsere
zwei Priester haben also einiges zu tun und sind ständig unterwegs. Trotzdem
können sie sonntags nicht alle Außenstationen besuchen und deshalb gibt es in
jeder Außenstation Wortgottesdienstleiter. Einmal im Monat treffen sich die
Priester mit den Wortgottesdienstleitern um die Bibeltexte der kommenden Sonntage
zu besprechen. Für das nächste Treffen werde ich auch zwei Sonntage vorbereiten.
Zu meinen Aufgaben gehört außerdem die Taufkatechese in zwei der Außenstationen.
Dazu treffe ich mich jeweils mit rund 40 Kindern zwischen 6 und
12 Jahren, die im Frühjahr getauft werden möchten. Diese Treffen sind richtige
theologische Herausforderungen, denn die Kinder sind sehr interessiert und stellen
die verrücktesten Fragen. Oft vermischen sich traditioneller Glaube und das
anfängliche Wissen über den christlichen Glauben und es ist nicht einfach, angemessen
auf einige dieser Vorstellungen zu reagieren…“

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Name
Noah Schroeder 
Jahrgang
2012/2013
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Noah-schroeder
Ort
in Kumasi bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Schule und pastorale Arbeit
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Name
Ramona Becker 
Jahrgang
2015/2016
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Ort
in Berekum bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Theresa Plattner 
Jahrgang
2011/2012
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Theresa-plattner
Ort
in Kumasi bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Ghana
Projekt
Projekt: Schule
Erfahrungsbericht

Eindrücke aus dem Norden Ghanas

„Alles war sehr trocken, fast nichts war mehr grün, die Bäume wurden immer weniger und auch das Klima war verändert. Einmal waren wir an dem Fluss, an dem Yapei liegt und man hat gesehen, wie sehr das Dorf von dem Fluss profitiert. Frauen waschen dort ihre Kleidung, Männer putzen ihre Motor- und Fahrräder und Kinder und Frauen tragen eimerweise Wasser ins Dorf. Außerdem treffen im Norden auch ganz viele verschiedene Sprachen aufeinander. Eine neue Erfahrung war, dass dort so viele Menschen rauchen. Typisch sind auch die Lehmhütten. Sie sind sehr praktisch, weil sie warm halten, wenn es frischer ist, und kühlen, wenn Trockenzeit ist. Ich habe wieder gemerkt, dass Afrika ein Kontinent ist und nicht ein einziges Land und, dass es sogar innerhalb eines Landes sehr große Unterschiede geben kann und ich bin sehr dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte.“

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Name
Christin Wichert 
Jahrgang
2017/2018
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ChristinWichert
Ort
in Bosquet bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Kamerun
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Hannah Mischo 
Jahrgang
2017/2018
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HannahMischo
Ort
in Mvolye bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Kamerun
Projekt
Projekt: Grundschule und Krankenstation
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Name
Lena Lieberknecht 
Jahrgang
2013/2014
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Lena Lieberknecht2
Ort
in Mvolye bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Kamerun
Projekt
Projekt: Kindergarten
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Name
Nele Kuschnik 
Jahrgang
2014/2015
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Ort
in Bosquet bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Kamerun
Projekt
Projekt: Grundschule, Krankenstation und Pastoral
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Name
Tabea Dorndorf 
Jahrgang
2013/2014
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Tabea Dorndorf2
Ort
in Lomie bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Kamerun
Projekt
Projekt: Grundschule und Pastoral
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Name
Mara Kehrbaum 
Jahrgang
2012/2013
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Mara-kehrbaum
Ort
in Santa Catarina/Santiago bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Kapverden
Projekt
Projekt: Kindergarten
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Name
Andreas Plail 
Jahrgang
2013/2014
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Andreas Plail2
Ort
in Nairobi bei den
Orden
Schwestern des Unbefleckten Herzens Mariens
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Schule, Kindergarten und Krankenhaus
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Name
Anna-Lena Passior 
Jahrgang
2014/2015
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Anna-lena-passior
Ort
in Juja bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Kinderheim
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Name
Christian Spangardt 
Jahrgang
2010/2011
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Christian-spangardt.JPG
Ort
in Mombasa bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Berufsschule
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Name
Daniel Krisa 
Jahrgang
2014/2015
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Daniel-krisa
Ort
in Kilimambogo bei den
Orden
Schwestern des Unbefleckten Herzens Mariens
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Kinderheim, Schule und Kindergarten
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Name
Elena Paniagua Türich 
Jahrgang
2012/2013
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Elena-pagua-tuerich
Ort
in Nairobi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Johannes Spengler 
Jahrgang
2010/2011
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Johannes-Spengler.JPG
Ort
in Kilimambogo bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Schule
Erfahrungsbericht

Warum lächeln Deutsche so selten?

"Meine bisherigen Eindrücke von Kenia sind von vielen Widersprüchen und Gegensätzen geprägt. Immer wieder bin ich erstaunt über so manchen Fortschritt, der sich hier vollzieht, doch dann sehe ich wieder Dinge, die mich schockieren. Beispielsweise hat fast jeder hier ein Handy, auch wenn sonst das Geld kaum zum Überleben reicht. Ich sehe große, teure Autos die Straßen entlang fahren, doch am Straßenrand quält sich eine alte Frau mit einem Stapel Holz auf dem Rücken durch die sengende Mittagshitze. Ich sehe motivierte, fleißige Kinder, die voller Zuversicht in die Zukunft blicken, doch dann sehe ich ihre arbeitslosen Väter, die morgens schon betrunken herumlaufen. Und dennoch geht die Sonne jeden Tag erneut über diesem Land auf. Dennoch scheint alles seinen Weg zu gehen und irgendwie zu funktionieren. Dennoch sehe ich Menschen mit einem Lächeln im Gesicht, auch wenn sie kaum mehr besitzen als die Kleidung, die sie an ihrem Körper tragen. Und die einzige Frage, die ich mir stelle ist: Warum lächeln wir Deutschen eigentlich so selten??? …"

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Name
Jona Farnow 
Jahrgang
2016/2017
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Jonafarnow
Ort
in Maguguni bei den
Orden
Schwestern des Unbefleckten Herzens Mariens
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Schule, Kinderheim und Krankenhaus
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Name
Lars Koch 
Jahrgang
2015/2016
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Larskoch.JPG
Ort
in Maguguni bei den
Orden
Schwestern des Unbefleckten Herzens Mariens
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Kinderheim, Schule und Krankenhaus
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Name
Lukas Klapka 
Jahrgang
2015/2016
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Lukasklapka.JPG
Ort
in Juja Farm bei den
Orden
Mariannhiller Missionaren
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Grundschule und Pastoral
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Name
Maike Schmidt 
Jahrgang
2012/2013
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Maike-schmidt
Ort
in Nairobi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Schule
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Kenia-flags
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Kenia-karte
Name
Maximilian Gillner 
Jahrgang
2017/2018
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MaximilianGillner
Ort
in Maguguni bei den
Orden
Schwestern des Unbefleckten Herzens Mariens
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Schule, Kinderheim und Krankenhaus
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Kenia-flags
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Name
Michael Ludwig 
Jahrgang
2012/2013
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Michael-ludwig
Ort
in Kilimamboho bei den
Orden
Schwestern des Unbefleckten Herzens Mariens
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Schule, Kinderheim, Krankenhaus
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Kenia-flags
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Kenia-karte
Name
Sofia Wehrle 
Jahrgang
2014/2015
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Sofia-wehrle
Ort
in Nairobi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Vinith Arattukulam 
Jahrgang
2016/2017
Bilder
Vinitharattukulam
Ort
in Juja Farm bei den
Orden
Mariannhiller Missionaren
Einsatzland
Kenia
Projekt
Projekt: Grundschule und Pastoral
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Name
Anna Hofmann 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Analavory bei den
Orden
Schwestern von Jeanne Delanoue
Einsatzland
Madagaskar
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Annika Friederich 
Jahrgang
2012/2013
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Annika-friederich
Ort
in Analavory bei den
Orden
Schwestern von Jeanne Delanoue
Einsatzland
Madagaskar
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Francesca Zügn 
Jahrgang
2015/2016
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Ort
in Fianarantsoa bei den
Orden
Schwestern von Jeanne Delanoue
Einsatzland
Madagaskar
Projekt
Projekt: Straßenkinderprojekt
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Name
Julia Gürke 
Jahrgang
2011/2012
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Julia-guerke
Ort
in Analavory bei den
Orden
Schwestern von Jeanne Delanoue
Einsatzland
Madagaskar
Projekt
Projekt: Schule
Erfahrungsbericht

Wasserknappheit?!

„Seit Tagen ist ständig der Wasserhahn zugedreht, keine Ahnung warum,
kommt aber öfter vor. Der Vorteil der Schwestern: Sie haben eine
Reserve, da hier eben auch noch Internatlerinnen mitleben. Hat man diesen Vorteil
jedoch nicht, dann fehlt eben auch das Wasser und man kann weder kochen noch sich
waschen. Normalerweise gibt es kein fließendes Wasser, sondern nur vereinzelte Wasserstellen
im Dorf, an denen man Wasser in Eimern holt. Anschließend trägt man sich
in ein Buch ein, um die Kosten später abzurechnen. Bei einer Familie, die ich mal
übers Wochenende besucht habe, hat man das Wasser aus einer Quelle entnommen
und ich habe mich morgens mit der Mutter der Familie an einem etwas weiter entfernten
sichtgeschützten Bach gewaschen. Wasser auf dem Land ist übrigens oft schmutzig
und sollte (auch wenn man denkt, man sei jetzt endlich an das Wasser hier gewöhnt),
nicht so getrunken werde… Die Bauchschmerzen danach belehren einen eines
Besseren.“

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Madagaskar-karte
Name
Theresa Bäuerle 
Jahrgang
2014/2015
Bilder
Theresa-baeuerle
Ort
in Fianarantsoa bei den
Orden
Schwestern des Unbefleckten Herzens Mariens
Einsatzland
Madagaskar
Projekt
Projekt: Straßenkinderprojekt und Schule
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Name
Philipp Dieterich 
Jahrgang
2014/2015
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Philipp-dietrich
Ort
in Lusangazi bei den
Orden
Kapuzinern
Einsatzland
Malawi
Projekt
Projekt: Schule und Internat
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Name
Theresa Wehrle 
Jahrgang
2011/2012
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Theresa-wehrle
Ort
in Ankpa bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Nigeria
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Darja Wolfmeier 
Jahrgang
2013/2014
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Darja Wolfmeier2
Ort
in Dagana bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Senegal
Projekt
Projekt: Kindergarten
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Name
Dominik Müller 
Jahrgang
2013/2014
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Dominik Mueller2
Ort
in Nguéniène bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Senegal
Projekt
Projekt: Kindergarten
Erfahrungsbericht

Vorschule im Senegal

„Letzte Woche war ich in einer Gruppe mit 3-bis 5-jährigen Kindern.
Rund 130 Kinder sind auf die 3 Klassen verteilt, 47 davon bei “uns”.
Für mich ist es, trotz meiner Fortschritte, noch etwas schwierig, mit den
Kindern zu kommunizieren, weil sie eigentlich nur Serer sprechen. Die Vorschule
ist auch wirklich eher eine Schule und nicht mit einem Kindergarten bei uns zu
vergleichen. Natürlich gibt es auch eine ausgiebige Pause, in der gespielt, gewippt,
geschaukelt werden kann. Den Rest der Zeit heißt es aber: “en classe” (“in die
Klassen”) und dann wird einfache französische Kommunikation gelernt. „Lehrer
fragt – Schüler antwortet“, heißt das Prinzip. Letzte Woche zum Beispiel, haben
wir daran gearbeitet, den Unterschied zwischen: “Wie ist dein Vorname?” und
“Wie ist dein Nachname?” mit der entsprechenden Antwort in ganzen Sätzen zu
vermitteln. Aber natürlich wird auch gesungen und gemalt und in der Pause habe
ich mit den Jungs meist ein bisschen Fußball gespielt, auch um sie etwas müde zu machen.
Herzliche Grüße euer Dominik“

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Name
Isabella Henkenjohann 
Jahrgang
2011/2012
Bilder
Isabella-henkenjohann
Ort
in Nguéniène bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Senegal
Projekt
Projekt: Kindergarten und pastorale Arbeit
Erfahrungsbericht

Rollenverteilung im Senegal

„Wenn sie nicht in den Haaren der anderen kreativ werden, dann sind die Frauen und Mädchen in der Küche oder am Waschen. Die Rollen sind hier ganz klar verteilt … senegalesische Männer sind – das bestätigt jede senegalesische Frau – “Machos”, das ist eine Tatsache und sie geben es – meistens – auch zu. Es ist ein großartiges Bild, wenn man so durch Nguéniènes versandete Gassen läuft und in die einzelnen Grundstücke schaut: die Männer auf einer Matte versammelt, Karten spielend oder diskutierend – die Damen etwas abseits um den Kochtopf oder um die Wascheimer. Alles spielt sich draußen ab. Im Haus wird höchstens geschlafen, aber auch das hängt stark von den Temperaturen ab. Das Schöne: Hier ist nie jemand allein. Zu der Rollenverteilung noch eine Anekdote: Erst letzte Woche habe ich noch mit einem Choristen diskutiert, der die Mädchen dazu aufgefordert hat, den Probenraum zu fegen, anstatt einfach schnell selber Hand anzulegen. Mein Engagement hat die Sängerinnen amüsiert – sie kennen ihre Männer ja.“

Christentum und Islam im Senegal

„Immer wieder bewundere ich zutiefst, wie gut Christen und Muslime
hier zusammen leben. Mein Schneider und ich führen häufig Gespräche
über unseren Glauben und so manches Mal ist er es, der mir den
Spiegel vorhält. Es ist eine wahre Freundschaft entstanden, so dass gar
ein Schwarzer einer Weißen Geld leihen kann (es gab Schwierigkeiten
mit der Bank). In Dakar hat mir jemand 2000 CFA hingehalten, um mir das Taxi in
die Stadt zu bezahlen. Es gibt sie eben, diese Momente und dies immer öfter, in denen
meine Hautfarbe keine Rolle spielt...
Ein Evangelium in den letzten Wochen hat mich mehr als gerührt, denn es ist so
wahr: Verlasst ihr Vater und Mutter, so erhaltet ihr Väter und Mütter, Brüder und
Schwestern. Während der Predigt musste ich an die vielen Menschen denken, die
mich hier in ihre Familie integriert haben. […] sie sind zu meiner Familie geworden
und mein ganzer Halt in allen Schwierigkeiten, die es während einer solchen Mission
gibt. Und so findet sich eine Weiße zwischen Schwarzen und merkt es nicht einmal
mehr, weil sie an ihrem Leben teilhaben darf – und Couscous vorbereitet … oder
Kartoffeln schält …“

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Senegal-karte
Name
Jakob Ambros 
Jahrgang
2013/2014
Bilder
Jakob Ambros2
Ort
in St. Louis bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Senegal
Projekt
Projekt: Pastorale Arbeit
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Senegal-flags
Karte
Senegal-karte
Name
Johannes Stahl 
Jahrgang
2017/2018
Bilder
JohannesStahl
Ort
in Kedougou bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Senegal
Projekt
Projekt: Internat und Schule
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Karte
Senegal-karte
Name
Magdalena Gaillinger 
Jahrgang
2014/2015
Bilder
Magdalena-gaillinger
Ort
in Dagana bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Senegal
Projekt
Projekt: Kindergarten
Erfahrungsbericht

Magdalena hat im Senegal ein zweites Zuhause gefunden

„Am Ende dieses Rundbriefes, möchte ich euch mitteilen, dass es mir ehrlich gesagt immer schwerer fällt, einen Rundbrief zu schreiben. […] Dagana ist für mich zu einem Zuhause geworden. Und zwar ein ganz besonderes. Nicht so, als ob ich hier geboren wäre, sondern ein Zuhause, wo ich als MaZlerin mit meinen Sichtweisen und Hintergründen das Leben der Schwestern und Menschen in Dagana teilen darf und mich trotzdem geborgen fühle. In meinen Rundbriefen habe ich die Möglichkeit, euch die wichtigsten Personen und Ereignisse vorzustellen, Doch es fehlen die Worte für die Gefühle, die ich habe, wenn ich durch die Straßen Daganas gehe, Leute treffe, meine Familie und Freunde sehe,... Es fehlen all die Momente - und seien es nur ganz kurze Augenblicke -, die mich jeden Abend sagen lassen: „Dieser Tag hat sich gelohnt!“ Und wenn ich daher nur von ausgewählten Ereignissen schreiben kann, habe ich immer das Gefühl, dass der größte und wichtigste Teil meines MaZ-Lebens unausgesprochen bleibt.“

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Name
Sebastian Pörnbacher 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Kedougou bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Senegal
Projekt
Projekt: Schule mit Internat
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Senegal-flags
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Senegal-karte
Name
Anna-Lisa Rein 
Jahrgang
2016/2017
Bilder
Annalisarein
Ort
in Marondera bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Simbabwe
Projekt
Projekt: Kinderheim
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Simbabwe-karte
Name
David Grzeschik 
Jahrgang
2015/2016
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Davidgrzeschik.JPG
Ort
in Plumtree bei den
Orden
Schwestern vom Kostbaren Blut & den Mariannhiller Missionaren
Einsatzland
Simbabwe
Projekt
Projekt: Schule (St. Francis Tshitshi Secondary School)
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Simbabwe-flags
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Simbabwe-karte
Name
Benedikt Luster-Haggeney 
Jahrgang
2013/2014
Bilder
Benedikt Luster-Haggeney2
Ort
in Mthatha bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Projekt mit behinderten Menschen
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Suedafrika-flags
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Suedafrika-karte
Name
Bennet Mielke 
Jahrgang
2015/2016
Bilder
Bennetmielke.JPG
Ort
in Mthatha bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Zentrum für junge Menschen mit Behinderung
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Suedafrika-flags
Karte
Suedafrika-karte
Name
Felix Kaupmann 
Jahrgang
2012/2013
Bilder
Felix-kaupmann
Ort
in Mthata bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Zentrum für junge Menschen mit Behinderung
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Suedafrika-flags
Karte
Suedafrika-karte
Name
Franziska Lasser 
Jahrgang
2017/2018
Bilder
FranziskaLasser
Ort
in Mthatha bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Zentrum für junge Menschen mit Behinderung
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Suedafrika-flags
Karte
Suedafrika-karte
Name
Jan Friederich 
Jahrgang
2016/2017
Bilder
Janfriederich
Ort
in Mthatha bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Zentrum für junge Menschen mit Behinderung
Flagge
Suedafrika-flags
Karte
Suedafrika-karte
Name
Joshua Fecke 
Jahrgang
2017/2018
Bilder
JoshuaFecke
Ort
in Mthatha bei den
Orden
Schwestern vom Kostbaren Blut & den Mariannhiller Missionaren
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Zentrum für junge Menschen mit Behinderung
Flagge
Suedafrika-flags
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Suedafrika-karte
Name
Laurenz Wehrle 
Jahrgang
2012/2013
Bilder
Laurenz-wehrle
Ort
in Mthata bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Zentrum für junge Menschen mit Behinderung
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Suedafrika-flags
Karte
Suedafrika-karte
Name
Lena Kunz 
Jahrgang
2011/2012
Bilder
Lena-kunz
Ort
in Mthatha bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Zentrum für junge Menschen mit Behinderung
Flagge
Suedafrika-flags
Karte
Suedafrika-karte
Name
Luise Haas 
Jahrgang
2015/2016
Bilder
Luisehaas.JPG
Ort
in St. Michaels bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Computerschule und Schule
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Name
Maria Werner 
Jahrgang
2016/2017
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Mariawerner
Ort
in Ixopo bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Little Flower School
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Suedafrika-flags
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Suedafrika-karte
Name
Michael Spaeth 
Jahrgang
2013/2014
Bilder
Michael Spaeth2
Ort
in Mthatha bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Zentrum für junge Menschen mit Behinderung
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Suedafrika-karte
Name
Pia Dierkes 
Jahrgang
2013/2014
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Pia Dierkes2
Ort
in Ixopo bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: "Little Flower" Schule
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Suedafrika-flags
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Suedafrika-karte
Name
Rebecca Bienek 
Jahrgang
2013/2014
Bilder
Rebecca Bienek2
Ort
in Ixopo bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: "Little Flower" Schule
Flagge
Suedafrika-flags
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Suedafrika-karte
Name
Sarah Hellmann 
Jahrgang
2014/2015
Bilder
Sarah-hellmann
Ort
in Ixopo bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: Schule
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Suedafrika-karte
Name
Ursula Stritt 
Jahrgang
2012/2013
Bilder
Ursula-stritt
Ort
in Kwa-Zulu Natal bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Südafrika
Projekt
Projekt: "Little-Flowers"-Schule
Erfahrungsbericht

Die Fastenzeit als Kraftquelle

„Ich habe mir dieses Jahr selbst das Ziel gesetzt, die Fastenzeit kontinuierlich
mitzumachen. Es bietet sich einem nicht immer die Möglichkeit, währenddessen
in einem Kloster zu sein. Also habe ich mir viel Zeit für mich
selber und meinen Glauben genommen. Ich habe die Stille gesucht, Yoga gemacht
und mich um mich und meine Seele gekümmert. Diese Zeit war sehr intensiv, hat mir
aber auch wirklich gut getan. Ich musste feststellen, dass man sich selbst irgendwie nie
richtig kennt und immer wieder staunt, was man alles kann, was man alles schon
geschafft hat! Aus verschiedenen Gründen musste ich zum 3. Mal meinen Arbeitsbereich
wechseln und das war ziemlich kräfteraubend. Doch ich kann sagen, dass ich die
verbleibende Zeit so gut wie möglich nutzen will. Das Gute an einem Tal ist, dass
auch ein Berg dazu gehört, und so geht es bei mir wieder bergauf. Ich gebe Sportstunden
und suche mir Arbeitsfelder, in denen ich aufgehe, und die mir Spaß machen.
Denn ich darf nie vergessen, dass das mein Jahr ist, und es in meiner Hand liegt, wie
es wird. Ich habe mich also auch auf diesem Umweg wieder ein bisschen besser kennen
gelernt.."

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Suedafrika-karte
Name
Anna Flütter 
Jahrgang
2011/2012
Bilder
Anna-fluetter
Ort
in Maji ya Chai bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Gesundheitseinrichtung für Leprakranke
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Name
Anna Lena Salomon 
Jahrgang
2015/2016
Bilder
Annalenasalomon.JPG
Ort
in Poli Singisi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Berufsschule für Mädchen
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Name
Anna Schröder 
Jahrgang
2012/2013
Bilder
Anna-schroeder
Ort
in Maji-ya-Chai bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Leprazentrum
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Name
Carla Wolf 
Jahrgang
2016/2017
Bilder
Carlawolf
Ort
in Machui (Sansibar) bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Berufsschule
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Name
Chiara Waßerka 
Jahrgang
2014/2015
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Chiara-wasserka
Ort
in Morogoro bei den
Orden
Schwestern vom heiligsten Sakrament
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Vorschule
Erfahrungsbericht

Chiara ist seit einigen Wochen zurück

„Es war für mich immer unvorstellbar, warum ein Mensch Schwester wird und freiwillig sein Recht auf Selbstbestimmung und Freiheit abtritt. Auf all das Schöne im Leben zu verzichten, nicht ausgehen zu dürfen, kein Kaffeetrinken mit der besten Freundin, keine Ausschlafsonntage mit Frühstück im Bett, keine Liebe und keine Zärtlichkeit. „Das könnte ich nicht, das ist kein Leben.“, waren meine Worte. Aber irgendwie, Gott weiß warum, sind diese Schwestern einfach so glücklich. […] Es ist schwer zu beschreiben, was diesen besonderen Reiz des Lebens im Kloster ausmacht. Ich denke es ist zum Einen die Bescheidenheit und Einfachheit, in welcher die Schwestern leben, denn sie haben einen klaren Tagesablauf und die Gewissheit, alles was sie zum Leben brauchen, zu bekommen. [...] Zum Anderen ist es die vollkommene Hingabe, mit der die Schwestern leben. Tritt man in einen Orden ein, sagt man damit: Ich gebe mein Leben hin für Gott, ich will ihm „dienen“ und seinen Willen ausführen. Das heißt ich widme mein Leben komplett dem Guten, nehme meine eigenen Bedürfnisse zurück, um für andere da zu sein. Dieser Gedanke ist unglaublich sinnstiftend, erfüllend, denn man muss sich nicht mit der Unbedeutsamkeit und Machtlosigkeit eines einzelnen Menschenlebens konfrontiert sehen, sondern kann zu etwas größerem, bewegendem gehören. Kurz gefasst: Man gibt seinem Leben einen Sinn, und dafür kann man auch auf Vergnügungsparks verzichten."

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Name
Clemens Epp 
Jahrgang
2011/2012
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Clemens-epp
Ort
in Himo bei den
Orden
Bruderschaft von Jesus dem Guten Hirten
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Landwirtschaft und an einer Schule
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Name
Coletta Franzke 
Jahrgang
2010/2011
Bilder
Coletta-Franzke.JPG
Ort
in Himo bei den
Orden
Schwestern vom Heiligen Josef
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Grundschule
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Name
Dortje Klose 
Jahrgang
2010/2011
Bilder
Dortje-klose.JPG
Ort
in Maji ya Chai bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Leprastation
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Tansania-flags
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Name
Fabian Verdenik 
Jahrgang
2013/2014
Bilder
Fabian Verdenik2
Ort
in Usa-River bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Kindergarten und Projekt für HIV-Aufklärung
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Name
Felix Jürgens 
Jahrgang
2010/2011
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Felix-Juergens.JPG
Ort
in Himo bei den
Orden
Bruderschaft von Jesus dem Erlöser
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Mitarbeit in der Landwirtschaft und Schule
Erfahrungsbericht

Umgraben können, aber nicht Fußball spielen?

„… Die Brüder finanzieren sich mit Maisanbau, Hühnerzucht und einem recht großen Tierfuttervertrieb. Alles von Hand. Die Feldarbeit nimmt die meiste Zeit in, was jedoch nicht heißt, dass es langweilig wird. Es wird immer viel gelacht und gesungen und die Feldarbeiter sprechen ausnahmslos nur Kisuaheli, was mich zum Lernen antreibt. Auch hilft das Zusammenarbeiten mit den Feldarbeitern, Vorurteile abzubauen. Die verbreiteteste Vorstellung von
Deutschland ist die des Schlaraffenlandes. Das Geld liegt auf der Straße, jeder hat ein riesiges Haus und die Feldarbeit läuft wie von Zauberhand. Gut, mit der Feldarbeit haben sie vielleicht recht, unsere Maschinen helfen uns schon ungemein, aber es war schon lustig zu erleben, wie allen auf dem Feld die Sachen aus den Händen fielen, nur weil sie nicht glauben konnten, dass der Weiße einen Spaten benutzen konnte. Die erste Frage der Leute, wenn ich ihnen von meiner Arbeit erzähle, ist immer: „Oh, du weißt, wie man gräbt?“ … Die Jugendlichen sind mir die liebsten. Sie versuchen zwar jedes Mal, wenn wir etwas unternehmen, ein Ticket nach Deutschland zu bekommen, aber sie wollen auch so viel wissen und ich habe das Gefühl, dass sie die Sachen annehmen, die ich ihnen erkläre. Auch ist der Umgang mit ihnen immer ungezwungen. Dass ich jedoch ein grotesk schlechter Fußballspieler bin, ist für sie ein Rätsel. …"

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Name
Felix Maximilian Fuchs 
Jahrgang
2017/2018
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FelixFuchs
Ort
in Endulen bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Integrative Grundschule für gehörlose und hörende Kinder
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Name
Hannah Grondmann 
Jahrgang
2014/2015
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Hannah-grondmann
Ort
in Moshi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Kinderheim
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Name
Hannah Laura Seiwerts 
Jahrgang
2017/2018
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HannahLauraSeiwerts
Ort
in Diözese Same bei den
Orden
Bruderschaft von Jesus dem Erlöser
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Grundschule und weiterführende Schule
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Name
Isabell Erens 
Jahrgang
2012/2013
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Isabell-erens
Ort
in Poli Singisi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Jana Klose 
Jahrgang
2015/2016
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Janaklose.JPG
Ort
in Kilakala bei den
Orden
Schwestern vom heiligsten Sakrament
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Vorschule
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Name
Jasmin Schneider 
Jahrgang
2014/2015
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Jasmin-schneider
Ort
in Machui (Sansibar) bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Berufsschule
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Name
Katharina Saß 
Jahrgang
2016/2017
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Katharinasass
Ort
in Morogoro bei den
Orden
Schwestern vom heiligsten Sakrament
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Kindergarten
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Name
Katharina Stein 
Jahrgang
2014/2015
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Katharina-stein
Ort
in Poli Singisi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Berufsschule für Mädchen
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Name
Kathrin Hegger 
Jahrgang
2013/2014
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Kathrin Hegger2
Ort
in Maji-ya-Chai bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Leprazentrum
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Name
Lina Lenke 
Jahrgang
2016/2017
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Linalenke
Ort
in Welezo (Sansibar) bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Altenheim
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Name
Linda Eickhoff 
Jahrgang
2013/2014
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Linda Eickhoff2
Ort
in Kilakala bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Gästehaus und Krankenstation
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Name
Madlen Sofie Nille 
Jahrgang
2017/2018
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MadlenNille
Ort
in Kilakala / Morogoro bei den
Orden
Schwestern vom heiligsten Sakrament
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Vorschule
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Name
Mirjam Zellhuber 
Jahrgang
2011/2012
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Mirjam-zellhuber
Ort
in Poli Singisi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: berufsfördernde Schule für Mädchen
Erfahrungsbericht

Briefe aus dem Einsatz

„Nachdem es hier sehr lange nicht geregnet hatte und ziemlich heiß war, herrschte im Januar, Februar und selbst im März noch Wasserknappheit. Anfangs hatte nur das Bächlein, das vom Dorf oben kommt kein Wasser mehr. Das heißt, immer öfter konnten wir nicht gießen oder die Mädchen mussten das Wasser von weiter weg holen. Doch dann passierte es immer häufiger, dass ich mich nach einem langen Tag auf meine kalte Dusche gefreut habe, den Wasserhahn aufdrehte und außer einem Gluckern und ein paar Tropfen dreckigen Wassers nichts kam. Das macht einem bewusst, dass wir in Europa vieles für selbstverständlicher nehmen als es ist (z.B. Wasser, Strom...). Anfang April hat dann mit reichlich Verspätung endlich die Regenzeit begonnen. Im Laufe des Mai wurde klar, dass es zu viel Regen ist und dass der Regen bald mehr zerstört, als dass er nutzt. Eine Schwester meinte dazu „Wir haben für Regen gebetet. Das haben wir jetzt davon. Wir sind ja selber schuld. Vielleicht sollten wir nächstes Mal etwas genauer beten.“

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Name
Nadine Rosen 
Jahrgang
2015/2016
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Nadinerosen.JPG
Ort
in Machui (Sansibar) bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Berufsschule
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Name
Rebecca Hellmann 
Jahrgang
2016/2017
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Rebeccahellmann
Ort
in Poli Singisi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Berufsschule (Englischunterricht und Freizeit)
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Name
Silvia Scholz 
Jahrgang
2013/2014
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Silvia Scholz2
Ort
in Poli Singisi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Berufsschule
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Name
Simone Buck 
Jahrgang
2011/2012
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Simone-buck
Ort
in Machui (Sansibar) bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Berufsschule
Erfahrungsbericht

Vorurteile ade

"Von dem Gedanken des Machui Community College, benachteiligten Jugendlichen die Chance einer Ausbildung zu geben, bin ich einfach nur noch begeistert. Mit der Zeit habe ich teilweise mitbekommen und erfahren, in welch einfachen Verhältnissen sie leben und wie schwer es mancher Schüler hatte und hat. Ein Freund - so nett und hilfsbereit -, der heute als Kellner in einem Hotel arbeitet, hat mir erzählt, dass er früher gestohlen hat, damit die Familie irgendwie durchkommt. Und da habe ich bemerkt, wie wichtig es ist, nicht vorschnell zu urteilen! Es ist mir wirklich ein Anliegen das zu sagen. Denn normalerweise würde ich auch zurückschrecken, wenn ich wüsste, derjenige neben mir, hat früher gestohlen. Aber es lag einfach an seinen Bedingungen, die ihm zum Dieb machten. Als wir einmal zusammen in die Stadt sind, habe ich ihm auch meine Tasche mit Geldbeutel und allem anvertraut und natürlich ist nichts passiert, ich würde ihm mein Leben anvertrauen. Es ist einfach schlimm, dass es überhaupt solche Bedingungen gibt, die Menschen zu Dieben machen. Aber die Ausbildung hier hat ihm geholfen, da rauszukommen. “Education is the key to opportunities in life” –Bildung ist der Schlüssel zu den Möglichkeiten im Leben. Wirklich!"

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Name
Sophie Fahney 
Jahrgang
2014/2015
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Sophie-fahney
Ort
in Welezo (Sansibar) bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Altenheim
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Name
Sophie Machaczek 
Jahrgang
2017/2018
Bilder
SophieMachaczek
Ort
in Poli Singisi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Berufsschule für Mädchen
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Name
Stefanie Rothfuß 
Jahrgang
2010/2011
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Stefanie-Rothfuss.JPG
Ort
in Poli Singisi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Berufsschule für Mädchen
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Tansania-karte
Name
Stefanie Schmidt 
Jahrgang
2011/2012
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Stefanie-schmidt
Ort
in Kifungilo bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Grundschule
Erfahrungsbericht

Die Kinder geben sich wirklich Mühe

"Alle Kinder tragen Schuluniformen. Unterscheiden kann ich die Jungs und Mädchen eigentlich nur an ihren Röcken und Hosen. Ich unterrichte nun also die Erstklässler in Englisch – und ja, das ist jeden Tag eine Herausforderung. Von den eigentlichen 91 Schülern in meiner Klasse sind allerhöchstens 60 anwesend und jeden Tag fehlt jemand anders. Erschwert wird mein Unterricht auch besonders dadurch, dass die Kinder auf sehr unterschiedlichem Niveau sind. Während ein Teil bereits lesen und schreiben kann, muss ich dem Rest noch erklären wo man bei der Zahl „2“ mit Schreiben anfängt… Ein kleiner Junge, der weder schreiben noch lesen kann hat, während die anderen Kinder Rechenaufgaben (bis 10) gelöst haben, selbstständig eine ganze Seite voller „3“-en geschrieben und kam wie alle anderen voller Stolz zu mir um sie korrigieren zu lassen. Da bricht es einem doch das Herz, zu sehen, dass sie alle falsch herum geschrieben waren!"

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Name
Theresa Bauer 
Jahrgang
2014/2015
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Theresa-bauer
Ort
in Moshi bei den
Orden
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Einsatzland
Tansania
Projekt
Projekt: Kinderheim
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Name
Anna Hollenbeck 
Jahrgang
2010/2011
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Anna-Hollenbeck.JPG
Ort
in Sopachuy bei den
Orden
Josefsschwestern von Trier
Einsatzland
Bolivien
Projekt
Projekt: Schule mit Internat
Erfahrungsbericht

Nasser Karneval in Sopachuy

"Carneval auf dem Land ist ganz anders als in der Stadt - natürlich typisch für Bolivien wird mit Wasserbomben geworfen und mit Mehl und Tinte. Es gibt keine Verkleidungskultur wie in Deutschland, nur die Tanzgruppen verkleiden sich. Ganz wichtig in den Tagen des Carnevals ist die Ch'lla (gesprochen tschaja). Es ist eine Art Einweihung bzw. Segen für Häuser, Autos und alles was den Menschen sonst noch wichtig ist. Man zündet in den Häusern Spielgeld und Kunstgold an, als Symbol für Reichtum und Glück. Das alles wird in einer Art Zeremonie gefeiert. Für die Frauen ist Carneval eine oft unangenehme Sache, denn sie sind meistens die Opfer von Wasserbomben oder sie werden mit Eimern voll Wasser übergossen oder sogar in Wasserbehälter getaucht. Ich habe mich an jedem Tag mindestens zweimal umziehen müssen! Carneval ist auch nicht wie bei uns am Aschermittwoch vorbei, sondern erst am 13. März, es wird also länger gefeiert als bei uns. Doch ich muss sagen der Carneval hier hat mir richtig gut gefallen, auch wenn es sehr nass war..."

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Name
Carolin Heemann 
Jahrgang
2012/2013
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Carolin-heemann
Ort
in Potosí bei den
Orden
Josefsschwestern von Trier
Einsatzland
Bolivien
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Elisabeth Roos 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Potosi bei den
Orden
Josefsschwestern von Trier
Einsatzland
Bolivien
Projekt
Projekt: Schule mit Internat
Erfahrungsbericht

Hohe Benzinpreise und viel Regen

"...da wollte ich nach La Paz fahren. Die Betonung liegt auf WOLLTE. Denn der Präsident hat die subventionierten Benzin– und Dieselpreise um über 50% erhöht. Bis dahin war mir gar nicht so bewusst, was alles von diesen Preisen abhängt. Nicht nur die öffentlichen Verkehrsmittel sind teurer geworden, sondern auch Lebensmittel und all die andren Dinge, die man zum Leben braucht. Den Menschenhier in Bolivien war das alles ein bisschen zu viel und sie haben das gemacht, wofür sie weltweit bekannt sind: sie haben die Straßen blockiert, so dass kein Bus und kein Auto mehr irgendwo hin fahren konnte! Zu dumm nur, dass der Tag war, an dem ich abends nach La Paz fahren wollte. ...Zum Glück wurde die Preiserhöhung dann ein paar Tage später wieder zurück genommen.
… Im Dezember und Januar sah es nach einer sehr trockenen Regenzeit aus, es gab zwar ab und zu mal einen Regenschauer und manchmal hat es auch den ganzen Tag geregnet, aber es hielt sich sehr in Grenzen. Im Februar konnte man sich
nicht mehr vor Regen retten. Ich bin morgens aufgewacht und habe aus dem Fenster geschaut, alles was ich gesehen habe, waren dunkle graue Wolken und Regengüsse, aber keine Sonne. Hinzu kam, dass es sehr kalt war und ich musste mich ganz dick einmummeln. Bei uns in Potosí hat der Regen keinen Schaden angerichtet, aber in La Paz gab es durch den Dauerregen einen großen Erdrutsch in einem Stadtteil der Zona Sur. Zum Glück wurde keiner verletzt, aber viele Menschen haben dadurch ihr Zuhause und ihre Existenz verloren. …"

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Name
Pia Rosa Pietas 
Jahrgang
2011/2012
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Pia-pietas
Ort
in Potosí bei den
Orden
Josefsschwestern von Trier
Einsatzland
Bolivien
Projekt
Projekt: Schule
Flagge
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Name
Ruben Boes 
Jahrgang
2011/2012
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Ruben-boes
Ort
in Santa Cruz de la Sierra bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Bolivien
Projekt
Projekt: Kinder- und Jugendarbeit
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Bolivien-flags
Karte
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Name
Simone Stumpf 
Jahrgang
2014/2015
Bilder
Simone-stumpf
Ort
in Potosí bei den
Orden
Josefsschwestern von Trier
Einsatzland
Bolivien
Projekt
Projekt: Schule
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Name
Viktoria Mattke 
Jahrgang
2015/2016
Bilder
Viktoriamattke.JPG
Ort
in Potosí bei den
Orden
Josefsschwestern von Trier
Einsatzland
Bolivien
Projekt
Projekt: Kindergarten und Schule
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Name
Franziska Merz 
Jahrgang
2010/2011
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Ort
in Curitiba bei den
Orden
Schwestern des Heiligen Antonius
Einsatzland
Brasilien
Projekt
Projekt: Projekt für drogenabhängige Frauen
Erfahrungsbericht

Só por hoje - Nur für heute

„Das Morgengebet wird genutzt um den Tag gut zu starten und um Kraft zu sammeln. Denn hier denken die Frauen nur von Tag zu Tag, nur für heute. Bei allen Aufgaben, die die Frauen erledigen, lernen sie Verantwortung zu übernehmen und Struktur in ihr Leben zu bringen. Gearbeitet wird nur in langen oder dreiviertel Hosen und in T-Shirt. Der Grund hierfür die Frauen sollen und müssen sich von ihrem alten Leben lösen. Und viele haben sich prostituiert um Geld für die Drogen zu bekommen. Eine weitere Regel: keine darf sich auf den Boden setzen oder legen. Oft saßen sie auf dem Boden um ihre Drogen zu nehmen. Nur mit viel Wille und Arbeit schaffen es die Frauen von ihrer Abhängigkeit loszukommen um ein neues Leben anfangen zu können! Und der Wille muss schon von Anfang an da sein, denn die Frauen kommen aus freiem Willen hier her. Mir ist mit der Zeit, in der ich schon hier bin, klar geworden, wie schnell man in die Abhängigkeit reinrutschen kann und wie schwer es ist da wieder raus zu kommen. Ein Satz hat sich mir besonders eingeprägt: Du kannst dein Leben nicht ändern, solange du dich selbst nicht änderst!...“

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Karte
Brasilien-karte
Name
Stefanie Kretzschmar 
Jahrgang
2010/2011
Bilder
Stefanie-Kretzschmar.JPG
Ort
in Curitiba bei den
Orden
Schwestern des Heiligen Antonius
Einsatzland
Brasilien
Projekt
Projekt: Kinder- und Jugendprojekt
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Name
Markus Heemann 
Jahrgang
2010/2011
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Markus-Heemann.JPG
Ort
in Pereira bei den
Orden
Schwestern des Heiligen Antonius
Einsatzland
Kolumbien
Projekt
Projekt: Zentrum für Jugendliche
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Name
Eva-Maria Böhm 
Jahrgang
2011/2012
Bilder
Evamaria-boehm
Ort
in Filadelfia bei den
Orden
Oblatinnen
Einsatzland
Paraguay
Projekt
Projekt: Kinder-, Jugend-, und Erwachsenenbildung
Erfahrungsbericht

Der erste und der zweite Eindruck

„… Ich wohne im Haus mit Eugenia, Angelica und Edu. Sie sind sehr nett und die Verständigung klappt auch einigermaßen. Ich weiß nicht genau, wie lange ich hier bleiben werde, auf jeden Fall gibt es hier, glaube ich, für mich nicht viel zu tun. Alles hier in Asuncion ist ein bisschen verfallener als in Deutschland, angefangen vom Kofferwagen, über die Häuser am Straßenrand, bis zum Bad und meinem Zimmer. Was nicht heißt, dass es total schlimm aussieht, oder unordentlich wäre. Eigentlich ist es ja gut so, denn ich wollte ja weniger Luxus…“

„Hallo, ich bin`s schon wieder. Ich wollte zu meiner ersten Mail noch einen kleinen Nachtrag geben. Ich schrieb, dass ich hier nicht viel zu tun habe, aber das stimmt gar nicht. Ich habe zwar keine konkrete Aufgabe, aber das ist im Grunde ganz normal, denn ich befinde mich ja in der Eingewöhnungsphase. Mir ist aber trotzdem nie langweilig. Ich rede ganz viel mit Angelica und auch mit Sr. Eugenia und Edu. Sie geben sich ganz viel Mühe mit mir und überlegen immer, wo sie mich mitnehmen könnten. Dass Asuncion etwas verfallen ist, wollte ich eigentlich auch nicht so generalisieren. Ich hab ja auf der Fahrt vom Flughafen hierher nicht wirklich Asuncion gesehen, sondern nur den Rand davon. In Asuncion selbst waren wir gestern. Es gibt durchaus auch luxuriöse Orte, zum Beispiel die Bank wo ich gestern war oder den Handyladen…"

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Karte
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Name
Angelina Baumgart 
Jahrgang
2012/2013
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Angelina-baumgart
Ort
in Nias bei den
Orden
Franziskanerinnen von Reute
Einsatzland
Indonesien
Projekt
Projekt: Kinderdorf
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Name
Franziska Ruppel 
Jahrgang
2012/2013
Bilder
Franziska-ruppert
Ort
in Nias bei den
Orden
Franziskanerinnen von Reute
Einsatzland
Indonesien
Projekt
Projekt: Kinderdorf
Erfahrungsbericht

Unterschiedliche Sichtweisen

“Wir gingen mit einer Schwester in ihr ‘kampung’(Dorf) in den Bergen.
Wegen uns wurde Verwandtschaft eingeladen, daher haben in einem Raum
(ca. 6x6m) 12 Menschen auf dem Boden geschlafen. Das war sehr anstrengend,
da zwei Kinder mit Husten dabei waren. Die hatten in der Nacht Hustenanfälle,
wovon der Opa aufgewacht ist. Der hat in dem geschlossenen Raum dann „Beruhigungs”-
Zigaretten geraucht. Ich habe in der Nacht sehr wenig geschlafen und war am
nächsten Morgen einfach fertig. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass dann folgendes
passiert ist: (Man sollte wissen, dass der Geisterglaube hier sehr ausgeprägt ist und,
dass viele überzeugt sind, dass es Geister gibt, die vom Teufel geschickt wurden.) Ich
bin am Morgen ins Bad gegangen und vermutlich umgekippt. Woran ich mich wieder
erinnere ist, dass ich auf dem Boden im Wohnraum liege, man mir ein Stück Brot zu
essen gibt und mir Salben aufträgt. Die anderen klärten mich auf. Sie hatten mich auf
dem Boden liegend gefunden. Für die Indonesier war klar: Ein Geist war in mich gefahren!
Deshalb wurde gebetet, mir wurden Kreuze auf die Stirn und die Füße gemalt
und Reis ins Haar gestreut. Es ist spannend, wenn man die verschiedenen Sichtweisen
vergleicht: Die Westliche, bei der man die Ursache einfach auf die schlechte Nacht
schiebt, und die Indonesische, wo man wie selbstverständlich von einem Geist
ausgeht... Es geht mir aber wieder gut!"

Flagge
Indonesia-flagge
Karte
Indonesien-karte
Name
Patricia Mohr 
Jahrgang
2012/2013
Bilder
Patricia-mohr
Ort
in Tello bei den
Orden
Franziskanerinnen von Reute
Einsatzland
Indonesien
Projekt
Projekt: Kindergarten und Internat
Erfahrungsbericht

„kommando stationi!“

„Zusammen mit den zwei jungen Pfarrern, vielen Medikamenten und
Essen fuhren wir auf „Station“, das heißt auf die umliegenden Inseln.
Dort feiert der Pfarrer Eucharistiefeier in den meist sehr kleinen
schlichten Kirchen und spendet die Sakramente. Sr. Ingeborg betreibt in dieser
Zeit eine kleine „Aushilfspraxis“ um die Menschen medizinisch zu versorgen.
Nach zweieinhalb Stunden Fahrt und Mittagessen auf hoher See schlagen wir in
Tibolo auf Korallen auf. Darum waten wir durch das hüfthohe, lauwarme Meer
bis zum Strand der wirklich abgelegenen Insel, zu den neugierigen Menschen,
Kindern und grunzenden Schweinen. Wir wohnen im Haus des Lektors, dort bauen
wir auch unserer kleine „Taschenpraxis“ (ein Tisch mit vielen kunterbunten
Medikamenten, Blutdruckmessgerät & Co.) auf. Meine Aufgabe: Vorzimmersekretärin
und Assistentin. Das heißt, die Namen der unendlich vielen Patienten möglichst
in Reihenfolge aufschrieben, aufrufen, falsch aussprechen und damit alle
zum Lachen bringen. Die häufigste Diagnose: Magenschmerzen. „Weniger Kaffee
trinken und weniger Chilli“ rät die Schwester und greift in die Dose mit den grünen
Tabletten. Nach 83 PatientInnen gehen wir müde in unser B(r)ett…“

Flagge
Indonesia-flagge
Karte
Indonesien-karte
Name
Anna Unteutsch 
Jahrgang
2014/2015
Bilder
Anna-unteutsch
Ort
in Paris bei den
Orden
Spiritanerinnen
Einsatzland
Frankreich
Projekt
Projekt: Altenheim
Flagge
Frankreich-flags
Karte
Frankreich-karte
Name
Nico Fröse 
Jahrgang
2013/2014
Bilder
Nico Froese2
Ort
in Chevilly bei den
Orden
Spiritanern
Einsatzland
Frankreich
Projekt
Projekt: Projekt mit obdachlosen Menschen
Erfahrungsbericht

Ein Spendenaufruf und die Folgen

"Vormittags gehe ich meist P. Christian, meinem Verantwortlichen, zur
Hand. Das bedeutet konkret: Handwerkliche Arbeiten bei der Renovierung
einiger Zimmer hier bei uns im Caris, in denen danach weitere
Personen wohnen können, Büroarbeit oder die umfangreiche Vorbereitung zum
Versand von Paketen mit Büchern an verschiedene Ausbildungsstätten der Spiritaner
weltweit. Dies hat folgenden Hintergrund: Nach der verheerenden Naturkatastrophe
auf Haiti 2010 hat die Kirche in Frankreich u.a. auch zu Bücherspenden
aufgerufen, um die Ausbildung von Priestern weiterhin gewährleisten zu können.
Als Sammelpunkt der Spenden ist unsere Gemeinschaft in Chevilly genannt worden.
Nachdem man die Tragweite dieses Aufrufs völlig unterschätzt hatte und
mehrere Tonnen Bücher hier in Chevilly ankamen, ist daraus eine langfristige Aktion
entstanden, um die Ordensausbildung auch an anderen Orten der Welt zu
unterstützen. Für den Versand eben dieser Bücher ist P. Christian verantwortlich.
Angesichts der Tatsache, das alleine im letzten Monat fast eine Tonne Bücher von
hier aus verschickt worden sind, könnt ihr euch sicher vorstellen, dass es dort immer etwas zu tun gibt.
Mit lieben Grüßen von der perfekten MaZ-Stelle euer Nico"

Flagge
Frankreich-flags
Karte
Frankreich-karte